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JSTOR freut sich, seinen Benutzern vier neue und verbesserte Funktionen bieten zu können.
2002 führte JSTOR ein Zitierungsverwaltungstool ein, um die JSTOR-Oberfläche mit einer Suite von häufig verwendeten bibliografischen Software-Paketen kompatibel zu gestalten. Zu diesem Zeitpunkt entwickelten wir die Filter, die für den Import von JSTOR-Zitierungen in die gängigen Programme EndNote, Reference Manager und ProCite erforderlich waren. Die exportierten Zitierungsinformationen wurden außerdem den Benutzern in einem Format zur Verfügung gestellt, das per E-Mail geschickt oder als Textdatei abgespeichert werden konnte.
Wir freuen uns, Ihnen jetzt mitteilen zu können, dass im August 2006 Verbesserungen in das Zitieurngsverwaltungstool integriert wurden, u. a. eine direkte Exportfunktion für Zitierungen. JSTOR-Benutzer können Zitierungen jetzt direkt in EndNote, ProCite, Reference Manager und RefWorks exportieren. Der Benutzer braucht also die Zitierungen nicht mehr zuerst zu exportieren und dann mithilfe eines speziell heruntergeladenen Filters zu importieren, sondern die direkte Exportoption öffnet die Zitierungsverwaltungssoftware automatisch und ermöglicht es dem Benutzer, die Zitierungen sofort abzuspeichern. Dies gewährleistet einen schnelleren und nahtloseren Export und Import von Zitierungen. Benutzer, die über ältere Versionen der Zitierungsverwaltungssoftware verfügen, haben weiterhin die Möglichkeit, Filter für diese Programme herunterzuladen. Weitere Änderungen an der Zitierungsverwaltungsfunktion sind eine neue BibTeX-formatierte Exportoption und eine Umstrukturierung der Exportoptionen auf der Seite „Saved Citations“ [Gespeicherte Zitierungen].
Nähere Informationen über die JSTOR-Zitierungsverwaltung finden Sie auf der Hilfeseite Saving Citations [Speichern von Zitierungen].
Wie bieten jetzt eine neue Option zur Eingrenzung der Suche nach Sprache als Teil der JSTOR-Suchoberfläche an. Auf dem Formular „Advanced Search“ [Fortgeschrittene Suche] erscheint diese Option unter dem Abschnitt „Narrow Your Search“ [Suche eingrenzen]. In einem Dropdown-Menü kann man die Suche nach Artikeln in bestimmten Sprachen spezifizieren, u. a. Englisch, Holländisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Latein, Portugiesisch und Spanisch. Wenn ein Benutzer beispielsweise nach Artikeln über Benjamin Franklin sucht, die nur in Französisch abgefasst sind, würden insgesamt sechsundsiebzig Suchergebnisse angezeigt, u. a. der Artikel „Franklin En France“ in The French Review [Fachzeitschrift für Lehrer der französischen Sprache] (Feb. 1956).
Eine Suche kann auf andere Sprachen eingegrenzt werden, indem die Feldcodes verwendet werden, die in der Datei Search Help [Suchhilfe] aufgeführt sind; beachten Sie jedoch bitte, dass die Ergebnisse für diese Sprachen eventuell nur eine geringe Anzahl von Artikeln umfassen. Da laufend mehr zurückliegende Ausgaben in das JSTOR-Archiv aufgenommen werden, steht zu erwarten, dass die Anzahl von Artikeln in unterschiedlichen Sprachen immer mehr zunimmt.
Weitere Informationen über die Eingrenzung von Suchen finden Sie auf der Seite Search Help [Suchhilfe].
JSTOR bietet jetzt zwei Online-Tutorials mit Videoaufnahmen der Bildschirme und gesprochenen Anweisungen in Englisch. In diesen kurzen Tutorials wird dem Benutzer Schritt für Schritt das Durchsuchen des JSTOR-Archivs erläutert. Jedes Tutorial steht in mehreren Formaten zur Verfügung: Flash, Windows Media Player und QuickTime.
Die Tutorials können heruntergeladen werden.
Verknüpfung von Referenzen
Die Referenzverknüpfungsfunktion von JSTOR wurde zum ersten Mal im Februar 2006 bereitgestellt. Mit Referenz-Links können Benutzer eine direkte Verknüpfung von einer Referenzzitierung zum zitierten Artikel aufrufen. Zu diesem Zeitpunkt gibt es Referenz-Links zwischen in JSTOR archivierten Zeitschriften. Für die Zukunft ist geplant, auch Links zu externen Inhaltsquellen zu ermöglichen und OpenURL-basierte Link-Resolver zu unterstützen.
Zurzeit stehen ca. 112.500 Links aus Teilen von mehr als vierzig Zeitschriften in JSTOR zur Verfügung, und wir werden die Anzahl der verfügbaren Links regelmäßig erweitern. Wir gehen davon aus, dass die Erfassung der Retrospective-Referenzen für alle aktuellen Bestände im JSTOR-Archiv im Jahr 2007 abgeschlossen sein wird.
Weitere Details finden Sie auf der Hilfeseite Reference Linking [Referenzverknüpfung].
Ablage in CrossRef
Im Jahr 2006 begann JSTOR für ausgewählte zurückliegende Zeitschriftenausgaben mit der Ablage von Metadaten in CrossRef (www.crossref.org) im JSTOR-Archiv. Da das Archiv laufend um mehr zurückliegende Ausgaben erweitert wird, können regelmäßig Metadaten abgelegt werden. Bisher wurden Metadaten für ca. 1,5 Mio. Artikel in voller Länge und Buchrezensionen bzw. 52 % aller Artikel in voller Länge und Buchrezensionen in JSTOR bei CrossRef abgelegt.
Die Ablage von Metadaten in CrossRef erleichtert die Verknüpfung von anderen Ressourcen-Anbietern. Seit April wurden mehr als achtundneunzigtausend Links von CrossRef-Partnern zu Zeitschriften in JSTOR aufgerufen. Derzeit zählen zu den obersten Referring-Sites mit Links zu JSTOR über CrossRef ScienceDirect die Websites von Google, Scopus, EBSCOhost, SpringerLink und BioOne.
Weitere Informationen über JSTOR und CrossRef finden Sie unter
©2000-2007 JSTOR